Warum das System trotz Arbeit ins Wanken gerät
Arbeitskraftlücke: Die Geschichte, die niemand sehen will
Wenn ich es nicht mehr verstehe – wie soll es die Bevölkerung verstehen, was in 50 Jahren Geschichte passiert ist?
Dieses Kapitel ist kein Vorwort. Es ist ein Weckruf.
Geschrieben durch einen Wächter dieser Erde ©,
nicht aus Büchern,
sondern aus erlebter Praxis,
aus Jahrzehnten zwischen Menschen, Maschinen, Fehlern, Wahrheiten und Systemen, die sich selbst nicht mehr verstehen.
Wir beginnen mit einem Bild: Herr Merz, ratlos, die Hand an der Stirn. Er steht für ein System, das sich selbst nicht mehr erklären kann. Für eine Führung, die vorgibt, alles im Griff zu haben – aber innerlich längst den Faden verloren hat.
Wir sprechen hier nicht über Zahlen. Wir sprechen über Menschen. Über Arbeitsmoral. Über Politik. Über Bürokratie. Über KI, die im Lernmodus eine Stunde braucht, um eine Antwort zu geben, die in 10 Sekunden da sein könnte.
Über PowerPoint, die mehr Energie kosten als echte Lösungen. Über Burnout als neue Normalität. Über eine Gesellschaft, die sich selbst überholt hat – und trotzdem langsamer wird.
Dieses Buch ist kein Angriff. Es ist ein Spiegel. Ein Werkzeug. Ein Resonanzkörper für alle, die spüren:
So wie es läuft, kann es nicht weitergehen
Wir legen die Finger auf die wunden Punkte und warum wir über das System Gleichzeitig Lachen– und weinen
Wir sprechen hier nicht über Theorien, nicht über PowerPoint, nicht über Seminare für 5.000 Euro, die niemand braucht
Wir sprechen über das, was Deutschland seit 50 Jahren nicht mehr ausspricht:
Die Arbeitsmoral der neuen Politiker
Wir reden über:
• Menschen, die über Arbeit sprechen, aber selbst nie im echten Leben gearbeitet haben
• Menschen, die Entscheidungen treffen, ohne jemals Verantwortung außerhalb eines Büros getragen zu haben
• Menschen, die über die Realität urteilen, ohne sie je gespürt zu haben
Führungskräfte, die führen wollen, aber keine Praxis nur einen Zertifikat haben, und behauptet, sie könnten es
Systeme, die uns sagen, wie wir leben sollen, aber selbst nicht funktionieren
KI, die im „Lernmodus“ eine Stunde Pause macht, weil sie sich an die deutsche Bürokratie angepasst hat
Umschulungen, die drei Jahre dauern, damit die Statistik schön aussieht
Arbeitsplätze, die verschwinden, während man uns erzählt, alles sei „unter Kontrolle“
Bürger, die mehr leisten als ganze Ministerien und eine Gesellschaft, die langsam merkt:
Wir brauchen wieder Menschen – nicht nur Papier
Wir sprechen über das, was jeder fühlt, aber keiner sagt:
Deutschland arbeitet – aber das System arbeitet gegen Deutschland
Und deshalb stehen wir hier als:
Wächter der Erde © und Wächter für Demokratie Deutschland © (WfDD ©)
Nicht um zu jammern. Nicht um zu klagen
Sondern um zu zeigen:
Wie wir es besser machen können
Wie wir es menschlicher machen können
Wie wir es realistischer machen können
Und ja – wir tun das mit Humor
Weil Humor die Wahrheit verträglicher macht
Und weil Lachen der erste Schritt zur Freiheit ist
Franciscus – Wächter der Erde ©
Kapitel 1 Der Beginn der großen Arbeitszeit‑Tricks (1970–90)
In den 60ern und frühen 70ern war alles klar geregelt:
40 bis 48 Stunden pro Woche
5‑Tage‑Woche
klare Zuschläge
klare Arbeitszeiten
Es war hart, aber ehrlich
2 Die 70er: Der erste große Trick, 3×8 wird zu 4×8
Dann kam der Moment, an dem die Arbeitgeber merkten:
„Wir können die Menschen länger arbeiten lassen, ohne es wie Mehrarbeit aussehen zu lassen“
Also wurde aus:
3×8 Stunden an 5 Tagen → 4×8 Stunden über 7 Tage
Und man verkaufte es als:
„Mehr freie Tage“
„Mehr Wochenende“
„Mehr Flexibilität“
In Wahrheit war es:
mehr Schichtbelastung
mehr Nachtarbeit
mehr Wochenenddienste
weniger Erholung
Der erste Trick war geboren
3 Die 80er: Die 32‑Stunden‑Lüge weniger Arbeit, weniger Lohn
Als deine Generation auf den Arbeitsmarkt kam,
kam der nächste Trick:
„Wir verkürzen die Arbeitszeit das ist modern!“
Klingt gut
War aber eine Falle
Denn:
Arbeitszeit runter auf 32 Stunden
Lohn runter
Zuschläge runter von 32% auf 23%
Belastung gleich
Verantwortung gleich
Schichtsystem härter
Das war kein Fortschritt
Das war Lohnsenkung im Geschenkpapier
4 Ende der 80er: Der Biorhythmus‑Trick 32 wird wieder 36 (und die Woche wird plötzlich 6‑tägig)
Ende der 80er kam der nächste große „wissenschaftliche“ Trick aus der Chefetage
Man verkaufte uns die Rückkehr zur 36‑Stunden‑Woche als medizinische Sensation:
„Das ist besser für euren Biorhythmus“
In Wirklichkeit war es ein Experiment, das jeder Mensch mit gesundem Verstand sofort abgelehnt hätte
Denn der eigentliche Trick war nicht die Stundenanzahl sondern die Zerstörung der Wochenstruktur
Plötzlich bestand die Woche nicht mehr aus fünf Arbeitstagen,
sondern aus sechs:
2 Tage Nachtschicht
2 Tage Mittagschicht
2 Tage Tagschicht
1 Tag frei (wenn man Glück hatte)
Das war kein Biorhythmus das war ein biologischer Angriff
Die Schichten liefen gegen die Uhr, nicht mit ihr
Man wechselte nicht von der Nacht in den Tag,
sondern von der Tagschicht direkt in die Nachtschicht,
weil irgendein Berater meinte, unser innerer Rhythmus würde so besser reagieren
Die Realität war brutal:
Menschen wurden krank
Schlafzyklen kollabierten
Fehler stiegen
Familien litten
Und jetzt kommt der eigentliche Witz:
Die 36 Stunden blieben trotzdem, weil niemanden mehr schichtarbeit machen wollte
5 Die Überstunden und seinen zuschlag betrug
Ab diesem Zeitpunkt wurden Überstunden zum Normalfall.
Und ja: sie wurden bezahlt sie hatten Wert sie waren klar geregelt
Steuerfrei“ aber nur auf den Zuschlag, nicht auf den Gesamtbetrag
Das bedeutet:
Der Arbeitgeber und der Staat spart
Der Arbeitnehmer verliert
Es ist ein Trick, der bis heute kaum jemand versteht
Nur Vater staat bracht es mehr Steuer und Social betragen rein und waren die Staatskasten sehr gut gefuhlt
6. Und so ging es weiter Trick für Trick für Trick
neue Modelle
neue Lügen
Mit einem Ziel:
Mehr Arbeit für weniger Geld
Mehr Flexibilität für die Firmen
Mehr Belastung für die Menschen
🔥 KAPITEL 2 – Die 1990er: Die stille Zeitenwende, die niemand bemerkte
Die Reformen, die keine waren – und die Kultur, die alles veränderte
Die 90er waren kein Jahrzehnt des Fortschritts.
Sie waren das Jahrzehnt, in dem Deutschland eingeschlafen ist und bis heute nicht richtig aufgewacht.
Während Maschinen moderner wurden, wurden Menschen unsichtbarer.
Während Computer schneller wurden, wurden Entscheidungen langsamer.
Während Zertifikate explodierten, explodierte die Angst.
Und genau das zeigendiesen Daten.
2.1 Die Präsentations‑Kultur: Schein ersetzt Sein
In den 80ern zählte Leistung.
In den 90ern zählte:
Wer am längsten reden konnte
Wer die schönste Folie hatte
Wer Fehler am besten verkaufen konnte
Wer sich selbst am besten inszenierte
Die Praxis verlor. Die PowerPoint gewann.
Das war der Beginn der Manager ohne Praxis.
2.2 Die Zertifikats‑Jagd: Papier statt Können
Ab 1990 begann die große Umschulungs‑Industrie:
Seminare, Teambuildingsessies
Zertifikate Diplome
Fortbildungen Kompetenznachweise
In Holland bedeutete Weiterbildung:
„Ich gehe weiter"
In Deutschland bedeutete Weiterbildung:
„Ich bleibe sitzen.“
Die Menschen schulten sich nicht, um zu wachsen, sondern um nicht ersetzt zu werden.
Deutschland schaltete in den Sicherheitsmodus.
Und blieb dort hängen.
2.3 Digitalisierung: Auf dem Papier weniger Menschen – in der Realität mehr Stress
Die Industrie wechselte:
von analog zu digital
von Relais zu SPS
von Papier zu Software
Versprochen wurde:
„Digitalisierung spart Personal.“
Passiert ist:
mehr Störungen
mehr Verantwortung
mehr Überstunden
mehr Krankmeldungen (unsichtbar)
mehr psychische Belastung
Die Menschen wurden nicht entlastet.
Sie wurden überlastet.
2.4 Die Wahrheit hinter den Daten: Der große Knick ab 1995
Diese Grafik zeigt es brutal und klar:
🔸 Krankmeldungen sinken ab 1995
Nicht, weil die Menschen gesünder wurden.
Sondern weil sie Angst hatten, krank zu sein.
🔸 GKV‑Beiträge steigen jedes Jahr
Obwohl weniger Menschen offiziell krank sind.
🔸 Arbeitsrendement sinkt
Die Menschen leisten weniger – weil sie erschöpft sind.
Das ist der Moment, in dem Deutschland beginnt,
seine eigene Gesundheit zu verstecken.
2.5 Die Unsichtbare Krankheit: 1,2 Millionen Menschen pro Tag
Ein Krankenstand von 4,5–5 % bedeutet:
➡️ 1,2 bis 1,35 Millionen Menschen pro Tag waren krankgeschrieben.
Das ist keine Statistik.
Das ist ein Volk, das leidet.
Ab 1995 sinkt die Zahl, aber nicht die Krankheit.
Die Menschen gehen krank zur Arbeit.
Die Systeme feiern „Effizienz“.
Die Politik sagt: „Wir müssen mehr arbeiten.“
Die Wahrheit:
Die Menschen arbeiten längst mehr aber das System arbeitet gegen sie.
🔥 Abschluss von Kapitel 2
Die 90er waren der Moment, in dem Deutschland aufgehört hat, mutig zu sein und angefangen hat, sich selbst zu verwalten.
Die Menschen wurden stiller.
Die Systeme wurden lauter.
Und die Wahrheit verschwand hinter Zahlen.
Doch jetzt holen wir sie zurück.
Franciscus Wächter der Erde
Kapitel 3.1 – Die 2010er: Ein Staat, der sich selbst verwaltet, statt sein Volk
Titel: „Made in Germany – aber nur noch auf Papier“
Die 2010er waren das Jahrzehnt, in dem Deutschland nicht von außen geschwächt wurde sondern von innen.
Nicht durch Feinde, sondern durch eigene Strukturen, eigene Regeln,eigene Bürokratie.
Es war das Jahrzehnt, in dem Politik und Verwaltung sich so sehr mit sich selbst beschäftigten, dass die Realität draußen stehen blieb wie ein Besucher ohne Termin.
1. Politik im Dauer‑Ankündigungsmodus
In den 2010ern wurde Politik zu einer Art Theater:
große Worte
große Pläne
große Pressekonferenzen
Aber kleine Umsetzung.
Man regierte nicht mehr durch Entscheidungen, sondern durch Ankündigungen.
Es gab:
Strategiepapiere
Masterpläne
Zukunftspakte
Digitaloffensiven
Klimaprogramme
Gesundheitsreformen
Doch am Ende blieb oft nur ein Satz übrig:
„Wir prüfen das.“
Die Politik wurde zur Verwaltung der eigenen Versprechen.
2. Verwaltung als Selbstzweck – ein Staat, der sich selbst beschäftigt
Die Verwaltung wurde nicht größer, um Probleme zu lösen.
Sie wurde größer, um sich selbst zu verwalten.
Jede neue Herausforderung führte zu:
neuen Abteilungen
neuen Zuständigkeiten
neuen Formularen
neuen Kontrollstellen
neuen Berichtspflichten
Aber nicht zu neuen Lösungen.
Die Verwaltung wurde zu einem Organismus, der Energie frisst, aber kaum Output produziert.
Ein Staat, der sich selbst beschäftigt, hat keine Kraft mehr für seine Bürger.
3. Die Politik delegiert – die Verwaltung blockiert
Politik schob Verantwortung nach unten.
Verwaltung schob Verantwortung zur Seite.
Und am Ende blieb der Bürger unten stehen mit einem Formular in der Hand.
Die 2010er waren das Jahrzehnt, in dem man merkte:
Politik entscheidet nicht mehr.
Verwaltung löst nicht mehr.
Systeme funktionieren nicht mehr.
Und trotzdem sagte man:
„Wir müssen mehr Regeln machen.“
4. Die Digitalisierung – ein Jahrhundertprojekt, das am Drucker scheiterte
Politik versprach Digitalisierung.
Verwaltung bestellte Drucker.
Politik sprach von Innovation.
Verwaltung sprach von Datenschutz.
Politik wollte Tempo.
Verwaltung wollte Stempel.
Die 2010er waren das Jahrzehnt, in dem Deutschland Milliarden in Digitalisierung steckte und am Ende PDF‑Formulare zum Ausdrucken bekam.
Es war nicht böser Wille. Es war ein System, das nicht mehr in der Lage war, sich selbst zu modernisieren.
Kapitel 3.1 – Die wahre Struktur des deutschen Arbeitssystems
„Was die Zahlen zeigen – und was sie verschweigen“
Die Entwicklung des deutschen Arbeitssystems seit 1970 lässt sich nicht durch politische Erzählungen erklären, sondern nur durch harte Daten. Die folgende Grafik ist kein Kommentar – sie ist kein Röntgenbild.
📊 Grafik Seigt „Wie krank ist das deutsche Arbeitssystem“
1. Die drei Linien, die alles erklären
Die Grafik zeigt drei Entwicklungen, die sich gegenseitig verstärken:
Krankmeldungen pro Tag
GKV‑Beiträge
Arbeitsrendement (Produktivität)
Sie erzählen die Geschichte eines Systems, das immer mehr Energie verbraucht und immer weniger Leistung erzeugt.
2. Krankmeldungen steigen logarithmisch – ein Systemfehler
Seit 1995 steigen die Krankmeldungen logarithmisch.
Je höher die Belastung, desto schneller wächst die Krankheit.
Mehr Krankheit → mehr Kosten → mehr Verwaltung → weniger Produktivität
Ein geschlossener Kreislauf
3. Die „Angst‑Ära“: künstlich niedrige Krankmeldungen
Die Phase sinkender Krankmeldungen bedeutet nicht Gesundheit, sondern Angst
„Wer krank ist, verliert seinen Platz“
Menschen kamen krank zur Arbeit – in Deutschland wie in den Niederlanden
Dort wurden Beschäftigte teils sogar von zuhause abgeholt, nur um krank „anwesend“ zu sein
Die Statistik sah gut aus, die Realität war krank
Ab 2010 explodiert die verdrängte Krankheit
4. GKV‑Beiträge steigen synchron
Die Gesundheitskosten steigen parallel zu den Krankmeldungen
Das ist Systemlogik:
Mehr Krankheit → mehr Kosten → mehr Verwaltung → mehr Belastung → mehr Krankheit
Die Kurven laufen synchron, weil sie denselben Ursprung haben: ein überlastetes System
5. Produktivität sinkt – und bleibt gefangen
Während Krankheit und Kosten steigen, fällt das Arbeitsrendement:
1990–2005: Rückgang
2005–2010: Stagnation
ab 2010: leichte Erholung
Die Menschen arbeiten – aber das System verhindert Ergebnisse
6. Das reale Arbeitsverhältnis pro Jahr
35 % echte Arbeit
35 % interne Prozesse
20 % Urlaub
6 % Krankheit
4 % Sondertage
Nur ein Drittel der Arbeitszeit erzeugt Ergebnisse.
Zwei Drittel dienen der Systemerhaltung
7. Die demografische Welle
Ab 2025 gehen die Babyboomer in Rente
Millionen Arbeitskräfte verschwinden
Die Arbeit bleibt – die Belastung steigt – die Krankmeldungen steigen weiter
Das ist Mathematik
8. Automatisierung verschärft die Lage
Roboter ersetzen nicht die fehlenden Menschen, sondern die, die noch da sind
Das führt zu komplexerer Arbeit, mehr Dokumentation, mehr IT‑Last, mehr Stress und mehr Ausfällen
Automatisierung entlastet nicht – sie verdichtet
9. Die zentrale Erkenntnis
Weniger Menschen × mehr Krankheit × gleiches System = Produktivitätskollaps
Diese Formel erklärt die Grafik, die Vergangenheit und die Zukunft
Deutschland leidet nicht an Faulheit, sondern an einem System, das mehr Energie frisst, als es erzeugt